Archiv der Kategorie: Nachrichten

Einstweiliges Rechtschutzverfahren beantragt.

Wie der Kreisbote online berichtet, wurde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ein so genanntes „einstweiliges Rechtschutzverfahren” beantragt. Laut Bericht des Kreisbote soll damit der Bebauungsplan für das Fachmarktzentrum solange außer Vollzug gesetzt werde, bis in der Hauptsache entschieden wurde. Stadt und Investor sollen also daran gehindert werden, vor dem Ausgang des Normenkontrollverfahren Fakten zu schaffen.

Bauantrag unvollständig eingetroffen.

Die Stadt Kaufbeuren hatte mit dem Berliner Investor vertraglich vereinbart, dass diese seinen Bauantrag für das geplante Einkaufszentrum bis spätestens 16.7.2015 einzureichen hat.

Laut Bericht der Allgäuer Zeitung vom 16.7.2015 sei der Bauantrag einen Tag vor Ablauf der Frist eingetroffen. Auch der Kreisbote berichtet online am 17.7.2015, dass der Bauantrag nur bei der Stadt vorliege. Dort ist jedoch zu lesen, dass dieser Bauantrag unvollständig sei.

Investor will auf jeden Fall bauen, auch ohne Elektromarkt.

Der Investor will auf jeden Fall sein Forettle-Center bauen, auch ohne Elektromarkt. Diese Aussage ist der aktuellen Berichterstattung im Kreisbote vom 18.4.2015 zu entnehmen. Der Bericht ist auch online verfügbar.

Wie die im Stadtrat vertretenen Gruppierungen darauf reagieren, stellt der Kreisbote ausführlich in seiner Aussgabe vom 22.4.2015 dar. Der entsprechende Beitrag kann auch online geelesen werden.

Verantwortung und Vorbild in Sachen Denkmalschutz.

heimatverein-logoDas fordert der Heimatverein von der Stadt Kaufbeuren in seiner Presseerklärung vom 12. Dezmeber 2014. Zusammen mit dem Bürgerforum ist der Heimatverein darum bemüht, die Denkmalliste rund um das Forettle-Areal zu komplettieren.

Hintergrund der Presseerklärung ist die zu erwartende umfangreiche städtebauliche Veränderung im Forettle-Areal. Denn „gerade in solchen Situationen zeigt sich, was einer Gesellschaft ihre Denkmäler wert sind”, schreibt der Heimatverein in seiner Erklärung. „Werden sie klammheimlich abgeräumt, durch eine völlig unpassende Umgebung ad absurdum geführt oder werden sie respektvoll eingebunden?”

Bereits im Mai 2014 nahmen Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege und Mitarbeiter der örtlichen Denkmalpflege auf Einladung des Heimatvereins und des Bürgerforums das gesamte Forettle-Areal nochmals genauer unter die Lupe. Hier sind vor allem die Randbereiche von erheblichem historischen Interesse: Besonders die Gebäude auf beiden Seiten der Johannes-Haag-Straße bilden ein noch relativ dichtes Ensemble von vorindustriellen Gewerbebauten.

Beiden Vereinen ist sehr daran gelegen, das Bewusstsein von der historischen Bedeutung dieser Gebäude zu schärfen und die Denkmalliste gegebenenfalls zu komplettieren. Eine Entscheidung des Landesamtes steht allerdings noch aus.

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Rede und Gegenrede mit der Stadtverwaltung. Ein spannender Dialog zum Nachlesen.

Logo300pxGeplantes Fachmarktzentrum im Forettle.

„Rede und Gegenrede – daraus erwächst ein spannender Dialog!“, so Dr. Ulrich Klinkert, stellvertretender Vorsitzender des Bürgerforums. „Dies wollen wir mit unserer Nachlese in Sachen Forettle Wirklichkeit werden lassen.“ Umgesetzt wird dies auf unserer Webseite. Dort finden interessierte Leser die Stellungnahmen von Institutionen und Bürgern, die diese in Sachen Fachmarkzentrum im Forettle an die Stadtverwaltung gerichtet haben. Nun liegen auch die dazugehörigen Antworten der Stadt vor, die so auch vom Stadtrat abgesegnet wurden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben damit die Möglichkeit, online einen fundierten Austausch an Argumenten nachzulesen – einen Dialog aus Rede und Gegenrede.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.

Stellungnahmen Fachmarktzentrum: Auf geht’s in die zweite Runde!

Leopold Thum

Spricht „Klartext“ für die Bürger: Der Münchner Spezialist für Bau- und Verwaltungsrecht, Rechtsanwalt Leopold Thum.

Die Pläne zum Fachmarktzentrum im Forettle wurden geändert. Deshalb dürfen die Bürger nochmals dazu Stellung nehmen. Abgabeschluss ist am 11. November 2014. Rechtsanwalt Thum rät, sich nicht an die Beschränkung der Stadtverwaltung zu halten.

Das Bürgerforum ermuntert alle Bürger und Betriebe, ihre Sicht der Dinge zur Beurteilung an die Stadtverwaltung zu schicken. Seit heute, 24. Oktober 2014 liegen die Pläne zum geplanten Fachmarktzentrum im Rathaus Kaufbeuren aus. Die Unterlagen zum Bebauungsplan können aber auch online unter www.kaufbeuren.de/Home/oeffentlichkeitsbeteiligung.aspx eingesehen werden.

Die Zeit läuft. Deshalb: Hingehen, anschauen, einwenden.
Am 11. November 2014 ist Abgabeschluss!

Weitere Informationen zusammen mit Hinweisen von Rechtsanwalt Thum finden Sie in unserer Pressemitteilung.